Dienstag, 25. November 2014, 19.30 Uhr
Mittwoch, 26. November 2014, 19.30 Uhr

 

‹Es rührte mich an, das Leben›, schreibt der 1933 ins amerikanische Exil geflohene Schauspieler Alexander Granach in seinem autobiographischen Roman. Als neuntes Kind einer frommen jüdischen Familie kämpft er sich mit atemberaubender Vitalität und großem Improvisationstalent aus der galizischen Provinz bis nach Berlin an die Schauspielschule und wird der gefeierte Theater- und Stummfilmstar der Weimarer Zeit. Alexander Granach beginnt seinen Lebensweg als Bäckergehilfe mit sechs Jahren, mit zwölf zieht er wegen der ersten großen Liebe in eine andere Stadt, dort entdeckt er die Welt des Theaters, er ist fasziniert von dieser ‹überwirklichen Wirklichkeit› und weiß sofort: Das will ich machen. Mit 16 Jahren bricht er zum legendären Max Reinhardt nach Berlin auf. Was er dabei nie vergißt: ‹Da geht ein Mensch›, und so ist sein lebendiger Roman eine Reminiszenz an die verlorene galizische Welt. Mit Humor und Weisheit schildert er die Menschen seiner Kindheit und Jugend. ‹Ein Buch, das mich seit Jahren begleitet›, schreibt Iris Berben.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Ostwestfalen-Lippe in Zusammenarbeit mit dem LWL-Freilichtmuseum Detmold, unterstützt durch die Sparkasse Paderborn-Detmold

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