Schiller.Ästhetik
Manfred Osten Vortrag

In ‹Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen› fragt Friedrich Schiller nach der Rolle der Künste für die Kulturentwicklung der Menschheit. Er entwickelte seine Theorie des Schönen in der Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der Französischen Revolution. Muß der Versuch einer Rettung der Autonomie des Menschen durch Kunst heute, in Zeiten von Virtualität, digitaler Beschleunigung, Krisen und Kriegen, als gescheitert angesehen werden, und wie kann Kunst, Dichtung zur Bildung einer fundierten Urteilskraft und Erkenntnis beitragen? Manfred Osten (‹Goethes Entdeckung der Langsamkeit›) geht diesen Fragen nach.

16. Januar 2016, 19.30 Uhr
Haus Münsterberg, Hornsche Straße 38, 32756 Detmold
Eintritt 7,50 / 5 €


Schiller.Balladen
Ulrich Matthes Rezitation

‹Ich liebe Schiller. Ich finde ihn großartig›, sagt Ulrich Matthes, einer der bedeutendsten Schauspieler des deutschen Theaters und Kinos. Die Ballade, diese seltsam verdichtete, dramatisch-epische, manchmal mehrstimmige Dichtform in strenger Metrik, braucht nur eine Stimme, um szenisch zu wirken. Jede Schillersche Ballade ist ein Minidrama ‹auf geradezu hitchcockartige Weise›. ‹Glück›, ‹Der Handschuh›, ‹Die Kraniche des Ibykus› und andere Balladen des großen deutschen Dichters wird Ulrich Matthes auf seine unverwechselbare Art vortragen, so kann man Altbekanntes neu hören und Unerwartetes entdecken.

17. Januar 2016, 11.30 Uhr
Sommertheater, Neustadt 24, 32756 Detmold
Eintritt 20 / 15 / 10 €

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