‹Das Haus ist natürlich nur noch wie eine leere Hülle im Vergleich zu damals, als Oscar darin wohnte. Doch die antiken Einbauten, die immer noch da sind, sind wunderschön! Heute bewundere ich mehr denn je Oscars unbeirrbaren Geschmack und sein sicheres Urteil im Alter von nur 21 bis 25 Jahren – und das noch zu einer Zeit, als es keineswegs Mode war, Antiquitäten oder Kunst zu kaufen.›
Helen Münsterberg (Witwe von Oscar Münsterberg)

Präsentation der Publikation zum Haus Münsterberg

Das Haus Münsterberg blickt auf eine wechselhafte, wahrlich bewegte Geschichte zurück. Es war Wohnhaus, Leerstandsgebäude, Fürstliches Konservatorium für Musik, Rot-Kreuz-Haus, Abrisskandidat und Zankapfel sowie Verschiebungsobjekt. Auch seine Architektur ist außergewöhnlich: Hinter der streng gegliederten, klassizistischen Fassade verbirgt sich ein überraschend opulentes Kunstwerk. Oscar Münsterberg (1865 - 1920), Kaufmann und Kunstsammler, hat in seinem Wohnhaus um 1890 historische Bauteile und Möbel verschiedener Jahrhunderte und Stile meisterhaft integriert und handwerklich ergänzt.
Im Rahmen der Reihe ‹Lippische Kulturlandschaften› erscheint nun eine Publikation, die die ­­­­­­­­Geschichte des Hauses, seinen Namensgeber Oscar Münsterberg sowie die Architektur und das Interieur der Hornschen Straße 38 darstellt.

Vorstellung der Publikation
Marlen Dettmer, Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe
Barbara Klaus, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe
Lesung
Grit AspergerErinnerungen an Oscar Münsterberg

Datum: Montag, 4. Dezember 2017, 19.30 Uhr
Ort: Haus Münsterberg, Hornsche Straße 38, 32756 Detmold
Eintritt: 5 €
Information und Anmeldung: im Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe unter 05231-30 80 210 oder online.

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