aufgeschlagen: OWL
Juliana Kálnay in Bielefeld

Vom 13. bis 20. März schickt das Literaturbüro OWL die Autorin Juliana Kálnay auf eine einwöchige Entdeckungstour durch Bielefeld. Auf ihren Streifzügen durch die Stadt nähert sie sich bekannten und weniger bekannten Orten und versucht zu erspüren, was die ‹OWL-Metropole› ausmacht. ‹Ich freue mich vor allem darauf, in diesen Tagen die Stadt Bielefeld zu erkunden und dabei etwas von ihrer Atmosphäre aufzusaugen›, verrät Juliana Kálnay. Ihre Eindrücke, die Begegnungen mit Bielefeldern und Gedanken, die sie während ihres Aufenthalts umtreiben, verarbeitet die junge Autorin dann in einer Auftragsarbeit. Im Herbst wird der zu Bielefeld entstandene Text in der Stadtbibliothek Bielefeld in einer Urlesung präsentiert.


Juliana Kálnay, 1988 in Hamburg geboren, wuchs in Köln und Málaga auf. Sie studierte am Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft der Universität Hildesheim und landete danach über Umwege zunächst in Kiel. 2016 erhielt sie das Arbeitsstipendium Literatur der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein, 2017 das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats. 2017 erschien auch ihr Debütroman ‹Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens›, der mit dem aspekte-Literaturpreis sowie dem Friedrich-Hebbel-Preis ausgezeichnet wurde. Seit Herbst 2018 ist Juliana Kálnay künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der KHM in Köln.

Das Literaturbüro OWL präsentiert mit ‹aufgeschlagen: OWL› zum dritten Mal literarische Stimmen aus und zur Region und fördert die junge Literaturszene durch die Vergabe eines Schreibauftrags für ein neues literarisches Projekt und seine Uraufführung in OWL.

Ein Projekt des Literaturbüros OWL in Kooperation mit dem OWL Kulturbüro, der Literarischen Gesellschaft OWL und der Stadtbibliothek Bielefeld.


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