Die Schreibwerkstatt »kurz, knackig, kurios« der Ziegelei Lage LWL-Industriemuseum in Kooperation mit dem Literaturbüro OWL lädt junge Menschen zwischen 13 und 16 Jahren ein, zusammen mit Karsten Strack und dem Jugendmitwirkungsforum Lage innovative Konzepte und Formate für die Wissensvermittlung im Ziegeleimuseum Lage zu erfinden.

Texte auf Tafeln und in Vitrinen – das ist ein Standard, mit dem Museen Informationen und Wissen an ihre Gäste vermitteln. Doch was muss ein Text können, um informativ, unterhaltsam und einprägsam zu sein? Gehört er noch auf Schilder in den analogen Ausstellungsraum oder gibt es geeignetere Präsentationsformen, die ggfs. auch über das Smartphone oder den Medienguide abgerufen werden?

An den beiden Workshoptagen wird es zunächst einen kurzen Einblick in die Arbeit und die Ausstellungen des Ziegeleimuseums geben. Dann erfolgen kurze allgemeine Schreibübungen, die sich unterschiedlichen Textsorten (literarische Texte, Info- und Werbetexte) widmen. Darauf aufbauend geht es um die konkrete Erstellung von zielgruppengerechten Ausstellungstexten. Dabei steht auch jederzeit die Fragestellung im Fokus, über welche Medien diese Texte dann schließlich ausgespielt werden können.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Verpflegung ist gesorgt. Die Teilnehmenden erhalten eine Projektbescheinigung.
Weitere Informationen gibt es direkt beim LWL bei Anja Hoffmann anja.hoffmann@lwl.org oder 0231-6961139.
Die Anmeldung zum Workshop ist über die Webseite der Ziegelei Lage möglich.

Die zunehmende Digitalisierung sorgt in der Literaturszene seit Jahren für eine rege Diskussion im Hinblick auf den Aspekt »Fluch oder Segen?«

Sinkende Absatzzahlen aufgrund schleichend reduzierter allgemeiner Lesefähigkeit und verminderter Aufmerksamkeitsspanne beunruhigen Verlage und Buchhandel, auf der anderen Seite eröffnen Social-Media-Kanäle neue Möglichkeiten der Publikumsgewinnung und -bindung. Und was ist überhaupt mit dem Medium Buch? Hat es etwa doch allmählich ausgedient? Aber ist das E-Book tatsächlich eine nachhaltige Alternative? Und inwiefern reagiert der europäische Binnenmarkt auf diese Entwicklungen? Gibt es regionale Unterschiede? Kann man länderübergreifende Lösungen entwickeln, um die Digitalisierung Nutzen bringend für die Literatur einzusetzen?

Erörtert werden im Rahmen einer digitalen Podiumsdiskussion literarische, technische und ökonomische Zusammenhänge in der sich zunehmend digitalisierenden Literaturlandschaft Europas – es geht im Schwerpunkt um die Themen Selfpublishing, Verlagswesen, Digitale Kulturforschung, Social-Media-Marketing und literarisches Veranstaltungsmanagement.

Folgende Diskussionsteilnehmer*innen sind bei der in Kooperation mit dem Vorleseband e. V. und dem Heinz Nixdorf MuseumsForum organisierten Veranstaltung dabei:

Mira Valentin ist eine der bekanntesten Autor*innen innerhalb des deutschsprachigen Selfpublishing-Szene und hat mit »Die Legende von Enyador« unlängst einen Nummer-1-Bestseller in der Kategorie Fantasy veröffentlicht. Aus Wien kommt der beruflich weit gereiste (u. a. Kapstadt, Yokuhama, Tokio) Autor Fabian Navarro, der mit seinem aktuellen Projekt »Elequentron3000« – ein Computer-Bot, der Gedichte schreibt – die computergestützten literarischen Produktionsmöglichkeiten mit hinterfragt und auslotet. Die 18-jährige in Tirol geborene Jung-Autorin Ines Strohmaier studiert seit kurzem in Biel/Schweiz Literarisches Schreiben und arbeitet parallel als Texterin in einer Social-Media-Agentur. Mit Heiner Remmert ist der Leiter des Westfälischen Literaturbüros in Unna zu Gast. Das Literaturbüro Unna hat sich in den letzten Monaten sehr intensiv mit der digitalen Vermittlung von Literatur beschäftigt und in diesem Zusammenhang zahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen entwickelt und durchgeführt. Die Schriftstellerin, Moderatorin (u. a. Ninias Fashion Mag, RTL) und Journalistin (u. a. ZDF WISO, taz) Ninia Binias ist seit 2017 Geschäftsführerin der Büro für Popkultur GmbH & Co. KG in Hannover und entwickelt dort nachhaltige Kulturkonzepte. Darüber hinaus führt sie ehrenamtlich – als Vertreterin für Menschen mit Behinderung – den Vorsitz des Beirats zur Bewerbung Hannovers als Kulturhauptstadt Europas 2025.

Moderiert wird die Veranstaltung von Karsten Strack (Künstlerischer Leiter des Literaturbüros OWL und Geschäftsführer des größten deutschsprachigen Poetry-Slam-Verlags mit Sitz in Paderborn).

Die Podiumsdiskussion wird live aus dem Heinz Nixdorf MuseumsForum gestreamt, die Teilnahme ist kostenlos.
Der Link zum Stream bzw. zur Anmeldung wird voraussichtlich Mitte Juni veröffentlicht.

Die Podiumsdiskussion ist eine Veranstaltung im Rahmen von europa:westfalen – literaturfestival [lila we:] 2021, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die LWLKulturstiftung und den Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

Mit dem »Schreibatelier: creative writing« bietet das Literaturbüro OWL in Kooperation mit der Universität Paderborn (Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft / Komparatistik) ein Seminar für angehende Autor*innen an.

Studierenden aller Fachbereiche wird im »Schreibatelier« Raum gegeben, unter professioneller Anleitung der Autorin Dr. Isabelle Lehn und der Lektorin Hanne Reinhardt, das eigene literarische Schreiben zu professionalisieren. Das Seminar legt den Schwerpunkt auf den Prozess des literarischen Schreibens und ermutigt die Studierenden, sich auszuprobieren und kreativ zu werden.

Wie entstehen literarische Texte und welche Impulse kann ich zum Schreiben nutzen? Wie werden Figuren lebendig, worauf kommt es beim Verfassen von Szenen und Dialogen an? Wie finde ich eine literarische Stimme? Welche Möglichkeiten gibt es, ein Manuskript zu veröffentlichen? Und schließlich: Worüber soll ich überhaupt schreiben?

Das Seminar ist offen für Schreibanfänger*innen, die sich an ersten Schreibübungen versuchen wollen. Aber auch bereits erfahrenere Schreibende, die an längeren Manuskripten arbeiten, sind herzlich willkommen. Das »Schreibatelier« richtet sich ausschließlich an Studierende der Universität Paderborn.

Schreiben

Im Rahmen der ersten beiden Blocktermine (23. und 24. April sowie 12. und 13. Juni) wird die Autorin Dr. Isabelle Lehn die Seminarleitung übernehmen: Zunächst erfolgt eine Einführung in das Feld creative writing, in der u. a. folgende Fragestellungen erörtert werden: Was zeichnet einen gelungenen literarischen Text aus? Wie beginne ich und wie entwickle ich eine gute Struktur? Dann wird es eine längere Schreibphase für die Studierenden geben, bevor in der Gruppe die Textentwürfe gesichtet und besprochen werden. Dabei gibt Isabelle Lehn Feedback und Hinweise. Eine zweite Schreibphase bietet Raum für die Überarbeitung der Texte.

Veröffentlichen

Im Zuge des dritten Blocks (9. und 10. Juli) erarbeitet die Lektorin Hanne Reinhardt mit den Studierenden auf Grundlage der geschriebenen Texte Konzepte und Strategien zur Publikation. Sie gibt Einblicke in Literaturbetrieb und Verlagswesen und berichtet über die Rahmenbedingungen schriftstellerischen Arbeitens.

Präsentieren

Das Seminar ist über zwei Semester konzipiert: Im Wintersemester 2021/22 wird es Veranstaltungen zur Bühnenpräsentation von Texten geben. Darin konzipieren die Studierenden Veranstaltungen (Lesungen) und erlernen, welche Faktoren beim Veranstaltungsmanagement beachtet werden müssen. Eine Teilnahme an beiden Seminaren ist nicht obligatorisch, jedoch erwünscht.

Das Seminar findet an 3 Blockterminen statt und beginnt mit einer digitalen konstituierenden Sitzung am 13. April.

04. Februar 2021

Webinar: Das Lektorat

Das Lektorat ist die zentrale Schlüsselstelle, wenn es darum geht, aus einer ersten Manuskriptfassung eine Veröffentlichungsversion zu erarbeiten. Neben der formalen Korrektur von Grammatik und Orthographie spielen die Aspekte inhaltliche Kohärenz und Stilkontrolle eine wichtige Rolle.

Für Autor*innen entstehen im Zusammenhang mit dem Thema Lektorat häufig folgende Fragestellungen: Was kann ich selbst tun, um mein Manuskript gut vorzulektorieren? Wie finde ich eine*n geeignete*n Lektor*in? Was kostet ein professionelles Lektorat? Was muss ich bei der Zusammenarbeit mit einer*m Lektor*in beachten?

Karsten Strack gibt im Webinar konkrete Hinweise und Tipps aus der Praxis zum Lektorat und lädt die Teilnehmenden darüber hinaus dazu ein, gemeinsam mit ihm ein paar kurze Übungen durchzuführen.

Das Webinar wird live über »Zoom« angeboten. Um teilnehmen zu können, benötigen Sie eine stabile Internetverbindung und die Zoom-App. Sie können von einem PC, Mac, Android oder iOS-Gerät aus teilnehmen. Die Zugangsdaten zum Online-Vortrag erhalten Sie kurz vorher per E-Mail.

Dozent Karsten Strack ist selbst Autor und seit mehr als 30 Jahren professioneller Lektor im literarischen und wissenschaftlichen Bereich, hat für diverse Verlage freiberuflich gearbeitet und ist seit 2004 Geschäftsführer des Lektora-Verlags in Paderborn. Seit Herbst 2020 ist Karsten Strack künstlerischer Leiter des Literaturbüros OWL.

02. Dezember 2020

Offene Autor*innensprechstunde

Vortrag und Gesprächsrunde für (angehende) Autor*innen

Die Veranstaltung widmet sich u. a. den für zahlreiche (angehende) Autor*innen zentralen Fragestellungen: Wie platziere ich mein Manuskript möglichst wirkungsvoll bei einem Verlag oder einer Literaturagentur? Kann Self-Publishing ein guter Weg für mich sein? Was sollte ich beim Thema Lektorat beachten? Wo und in welcher Form trete ich öffentlich in Erscheinung? Und wie steigere ich als Autor*in generell meinen Bekanntheitsgrad?

Dozent Karsten Strack gibt in Form eines Vortrags zunächst eine schlaglichtartige Einführung in die Bereiche des Autor*innendaseins, die neben der inhaltlich-praktischen, gestalterischen Arbeit des Schreibens relevant sind. Im Anschluss daran gibt es in der Gruppe die Möglichkeit zum dynamischen Austausch mit dem Dozenten und auch untereinander. Sicherlich hat Karsten Strack einige hilfreiche Tipps, aber auch Anekdoten aus seiner langjährigen Arbeit in petto.

In der Sprechstunde sind sowohl erfahrene Autor*innen als auch interessierte Schreibende herzlich willkommen. Die Teilnehmer*innenanzahl ist begrenzt.

Karsten Strack arbeitet als Geschäftsführer des Lektora-Verlags, Kulturveranstalter und Dozent für die Bereiche Literatur- und Verlagspraxis an verschiedenen Universitäten. Strack ist selbst Autor und seit Herbst 2020 Künstlerischer Leiter des Literaturbüros OWL.

Karsten Strack

Ein Buch zu schreiben ist die eine – vor Zuschauer*innen daraus vorzulesen aber eine ganz andere Herausforderung. In diesem einführenden Workshop zeigt die Sprecherzieherin Elke Düsing Autor*innen, wie sie ihre Stimme und Körpersprache einsetzen können, um ihre Texte lebendig vorzutragen und deren Wirkung zu unterstreichen.

Die Teilnehmer*innen erlernen Übungen, die Stimme, Text und Publikum zu einem gelungenen Auftritt vereinen. Die neu erlernten Fertigkeiten können direkt an einem selbst ausgewählten Textauszug erprobt werden. Teilnehmer*innen sollten einen Ausdruck des Textes sowie ein Aufnahmegerät (z. B. Smartphone) mitbringen, um sich selbst anschließend reflektieren zu können.

Elke Düsing

Der einführende Workshop befasst sich mit den dramaturgischen Grundlagen des Drehbuchschreibens, gibt Einblicke in das Berufsbild von Drehbuchautor*innen und Tipps für den Verkauf eigener Arbeiten.

Im ersten Termin werden anhand aktueller Theorien und konkreter Beispiele die prinzipielle Struktur von Drehbüchern, die Einführung von Charakteren, das Setzen von Wendepunkten und der Aufbau einzelner Szenen vermittelt. Im zweiten Termin werden einzelne Elemente in praktischen Übungen von den Teilnehmer*innen selbst umgesetzt, anschließend analysiert und besprochen.

Der Referent Jens Urban gibt Einblicke in den eigenen Berufsalltag und erläutert den Arbeitsrhythmus: vom Finden geeigneter Produzent*innen, des nächsten Auftrags oder der nächsten Idee über Schreiben als Beruf, das Einlassen auf immer neue Projekte bis hin zu einem offenen Umgang mit Auftragsarbeiten und die intensive Zusammenarbeit mit Regisseur*innen, Produzent*innen und Redakteur*innen.

Der Online-Workshop wird live über »Zoom« angeboten. Um teilnehmen zu können, benötigen Sie eine stabile Internetverbindung und die Zoom-App. Sie können von einem PC, Mac, Android oder iOS-Gerät aus teilnehmen. Die Zugangsdaten zum Online-Workshop erhalten Sie kurz vorher per E-Mail.

Jens Urban arbeitet seit 1999 als Drehbuchautor. Er hat die Drehbücher zu zahlreichen Fernseh- sowie Kinofilmen verfasst, z. B. »Nachts im Park« mit Heike Makatsch und Heino Ferch. Neben seinen selbstverfassten Drehbüchern war er auch als Co-Autor am Tatort beteiligt.

Wochenend-Workshop

Wie schreibt man ein gutes Kinder- oder Jugendbuch? Wo liegen die Unterschiede zur Erwachsenen Literatur? Wie findet man die richtige Sprache für Kinder und Jugendliche? Wie entwickelt man einen gelungenen Plot? Und womit fängt man eigentlich an? – Wer sich diese und ähnliche Fragen schon einmal gestellt hat, ist genau richtig in dem angebotenen Wochenend-Workshop.

Gemeinsam wird der Fantasie auf den Grund gegangen und künftigen Hauptfiguren zugehört, wenn sie ihre Biographie erzählen. Erklärt wird unter anderem wie Verlage auswählen und wie die Bilder ins Buch kommen.

Nicht nur die Theorie, sondern viele praktische Übungen sollen der Umsetzung künftiger Werke auf die Sprünge helfen. Mitgebrachte eigene Ideen können im Workshop zusammen ausbebaut werden oder es wird gemeinsam die zündende Inspiration für den Startschuss zum Schreiben gefunden. Nach dem Wochenende ist die Angst vor dem weißen Blatt und vor dem ersten Satz Schnee von gestern.

Die Teilnehmer*innenanzahl ist begrenzt.

Die Referentin Michaela Hanauer-Dietmaier gibt Einblicke in die Kinder- und Jugendbuchbranche, in der sie in Verlagen und inzwischen als Literaturagentin seit über zwanzig Jahren arbeitet. Im Workshop gibt Michaela Hanauer-Dietmaier außerdem ihre Erfahrungen als Kinder- und Jugendbuchautorin weiter. Sie hat zahlreiche erfolgreiche Bücher geschrieben – von Erstlesern, über Pferde- und Detektivgeschichten bis zu Liebesromanen für Teenager und Fantasytiteln wie zuletzt der Rulantica-Reihe.

Michaela Hanauer-Dietmaier

Die Suche nach einem geeigneten Verlag stellt Autor*innen häufig vor eine große Herausforderung. Aber auch für die Verlage ist die Akquise von Autor*innen, die inhaltlich und stilistisch in das Verlagsprogramm passen, eine Schlüsselstelle innerhalb der Kernaufgaben.

Karsten Strack kennt als Verleger und Autor beide Seiten des Tisches und erläutert in seinem Vortrag zu Beginn Grundsätzliches zum Thema Verlagssuche. Im weiteren Verlauf geht er auf eigene Erfahrungswerte ein und gibt abschließend ganz konkrete Hinweise dazu, wie Autor*innen ihre Chancen bei der Verlagsakquise erhöhen können.

Der Online-Vortrag wird live über »Zoom« angeboten. Um teilnehmen zu können, benötigen Sie eine stabile Internetverbindung und die Zoom-App. Sie können von einem PC, Mac, Android oder iOS-Gerät aus teilnehmen. Die Zugangsdaten zum Online-Vortrag erhalten Sie kurz vorher per E-Mail.

Karsten Strack arbeitet als Geschäftsführer des Lektora-Verlags, Kulturveranstalter und Dozent für die Bereiche Literatur- und Verlagspraxis an verschiedenen Universitäten. Strack ist selbst Autor und seit Herbst 2020 Künstlerischer Leiter des Literaturbüros OWL.

70.000 Neuerscheinungen im Jahr – da wird der große Traum vom Bestseller schnell zur Ernüchterung. Aber heutzutage reicht es nicht mehr aus, einen verdammt guten Roman zu schreiben (und dafür einen Verlag zu finden). Der Marketingeinsatz von Autor*innen ist nicht nur erwünscht, sondern auch gefordert: Social Media, Lesungen und noch viel mehr.

Was es dabei sowohl für Verlagsautor*innen als auch für Selbstverleger*innen zu beachten gibt, erklärt der Berliner Schriftsteller Martin Krist, der über zwanzig Jahre bei Publikumsverlagen (Goldmann, Ullstein, Heyne) veröffentlichte, bevor er sich bewusst – und mit großem Erfolg – für Selfpublishing entschied.

Der Online-Workshop wird live über »Zoom« angeboten. Um teilnehmen zu können, benötigen Sie eine stabile Internetverbindung und die Zoom-App. Sie können von einem PC, Mac, Android oder iOS-Gerät aus teilnehmen. Die Zugangsdaten zum Online-Vortrag erhalten Sie kurz vorher per E-Mail.

Workshop mit Elke Düsing

Ein Buch zu schreiben ist die eine – vor Zuschauer*innen daraus vorzulesen aber eine ganz andere Herausforderung. In diesem einführenden Workshop zeigt die Sprecherzieherin Elke Düsing Autor*innen, wie sie ihre Stimme und Körpersprache einsetzen können, um ihre Texte lebendig vorzutragen und deren Wirkung zu unterstreichen.

Die Teilnehmer*innen erlernen Übungen, die Stimme, Text und Publikum zu einem gelungenen Auftritt vereinen. Die neu erlernten Fertigkeiten können direkt an einem selbst ausgewählten Textauszug erprobt werden. Teilnehmende sollten einen Ausdruck des Textes sowie ein Aufnahmegerät (z. B. Smartphone) mitbringen, um sich selbst anschließend reflektieren zu können.

Schreibende müssen mehr und mehr auch Vermarkter*innen ihrer Geschichten sein. Dafür ist es wichtig, die eigene Idee für ein neues Buchprojekt erfolgreich zu präsentieren. Insbesondere Agenturen und Verlage – die sogenannten Gatekeeper der Branche – sollen von der Einmaligkeit des Buchprojekts überzeugt werden. Ein gutes Exposé, das die Idee auf den Punkt bringt, ist dafür immer hilfreich, manchmal sogar unerlässlich.

Gemeinsam mit dem Referenten Frank Maria Reifenberg erarbeiten die Teilnehmer*innen auf der Basis ihrer eigenen Projektideen, wie man sich auf die wichtigsten Informationen zum eigenen Stoff fokussiert und ihn in eine passende, kurze Form bringt. An vier verschiedenen Terminen soll ein Exposé entstehen, welches den potenziellen Abnehmer*innen einer Geschichte einen schnellen Zugang ermöglicht.

Frank Maria Reifenberg schreibt seit über 20 Jahren Kinder- und Jugendbücher, Drehbücher und Bühnenstücke. Er weiß, wie gleichermaßen wichtig der Inhalt, aber auch die »Verpackung« einer Botschaft – also einer Geschichte – sind.

Der Online-Workshop richtet sich an professionelle Autor*innen von Kinder- und Jugendbüchern sowie von Genre-Geschichten. Sie sollten bereits mindestens ein Buch in einem Verlag (Publikumsverlag oder Selfpublishing-Verlag) veröffentlicht haben. Der Online-Workshop bietet Unterstützung bei der Gestaltung eines Exposés. Es erfolgt kein ausführliches Lektorat oder Gutachten; nicht enthalten ist die Erarbeitung einer Leseprobe.

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