Die Drogenberatung Bielefeld lädt gemeinsam mit pro familia und dem Literaturbüro OWL zu einer Lesung mit der Autorin Helena Barop ein, die ihr neues Buch »Mythen, Macht und Muttermund« zur Geschichte der Geburt vorstellt.
Darin beleuchtet sie eindrücklich, wie sich Vorstellungen, Praktiken und Machtverhältnisse rund um Schwangerschaft und Geburt im Laufe der Zeit verändert haben. Das Buch verbindet medizinische, soziale und politische Perspektiven und zeigt, wie eng Fragen von Selbstbestimmung, Geschlecht und Gesellschaft miteinander verknüpft sind. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zu einem Gespräch mit der Autorin.
Ein erstaunlicher und höchst aufschlussreicher Streifzug durch die Geschichte der Geburt. (freundin)
Helena Barop, geboren 1986, studierte in Freiburg und Rom Geschichte und Philosophie. Ihre Doktorarbeit »Mohnblumenkriege. Die globale Drogenpolitik der USA, 1950-1979« hat viel Beachtung in den Medien gefunden und wurde mit gleich drei renommierten Preisen ausgezeichnet: Mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung (2. Platz Geistes- und Kulturwissenschaften), dem Gerhard-Ritter-Preis der Universität Freiburg und dem Preis der AG Internationale Geschichte im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands. Mit »Der große Rausch« erschien 2023 ihr erstes Sachbuch. Es wurde als bestes Wissenschaftsbuch des Jahres 2024 nominiert und auf den 2. Platz gewählt. Helena Barop lebt in Freiburg und arbeitet seit 2021 als freie Autorin.