11. Februar 2020

Es ist höchste Zeit

Lesung mit Anna Schudt, Marc Ben Puch und Martin Schulte (Gitarrre)

Fünf vor zwölf oder schon fünf nach zwölf? Mit Climate Fiction, kurz ‹CliFi›, hat sich ein Genre etabliert, das sich mit verschiedenen Fragen des Klimawandels beschäftigt. Mögliche Folgen der klimatischen Veränderungen werden in eindringlichen Szenen entworfen und Bilder von durch unseren Lebensstil hervorgerufenen Naturkatastrophen gezeichnet. Das, was in naher Zukunft sein könnte, wird im Erzählen schon jetzt spürbar und lässt sich nicht mehr verscheuchen. Anna Schudt und Marc Ben Puch lesen Texte von T. C. Boyle, Ilija Trojanow und Maja Lunde und bringen drei sehr unterschiedliche Facetten des Klimawandels zu Gehör.

Unter dem Eindruck einer Fahrt in die Gegend um die ukrainische Geisterstadt Pripjat verfasste T. C. Boyle seine Erzählung »In der Zone«. Drei Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl macht sich Mascha entgegen aller Warnungen und nur in Begleitung ihres Nachbarn Leonid auf den Weg in die Sperrzone. Tiere und Natur haben sich ihren Lebensraum scheinbar zurückerobert, aber wird der Mensch hier wieder leben können?

In der deutschsprachigen Literatur wurde die Verletzlichkeit und die Schönheit der Natur selten zuvor so leidenschaftlich beschworen wie in Ilija Trojanows Roman »EisTau«: Als das Sterben seines Gletschers nicht mehr aufzuhalten ist, heuert der Glaziologe Zeno auf einem Kreuzschiff an, um Touristen die Wunder der Antarktis und des Eises vor Augen zu führen. Doch auf der Reise verzweifelt er an der Ignoranz der Urlauber*innen.

Wie würde die Welt aussehen, wenn es keine Bienen mehr gäbe? Maja Lunde stellt in ihrem Bestseller »Die Geschichte der Bienen« genau diese Frage. Kunstvoll verwebt sie das prekäre Verhältnis von Mensch und Natur mit drei Familiengeschichten, die sich auf unterschiedlichen Kontinenten im 19. und 21. Jahrhundert entfalten.

Mit wunderbarem Gespür für Atmosphäre und Sprache einer Geschichte holen Anna Schudt und Marc Ben Puch Figuren und Handlungen aus den Buchdeckeln hinaus auf die Bühne. Feinsinnig vermitteln sie die Gefühlswelten ihrer Protagonist*innen und lassen (Seelen)Landschaften hörbar werden. Der Gitarrist Martin Schulte begleitet die Lesungen mit freien Improvisationen und Jazz-Klängen. In seinem Spiel bewegt sich der meisterhafte Instrumentalist virtuos an den Schnittstellen von Modern Jazz, Pop und Rock.

Lesung mit Anna Schudt, Marc Pen Buch und Martin Schulte

Fünf vor zwölf oder schon fünf nach zwölf? Mit Climate Fiction, kurz ‹CliFi›, hat sich ein Genre etabliert, das sich mit verschiedenen Fragen des Klimawandels beschäftigt. Mögliche Folgen der klimatischen Veränderungen werden in eindringlichen Szenen entworfen und Bilder von durch unseren Lebensstil hervorgerufenen Naturkatastrophen gezeichnet. Das, was in naher Zukunft sein könnte, wird im Erzählen schon jetzt spürbar und lässt sich nicht mehr verscheuchen. Anna Schudt und Marc Ben Puch lesen Texte von T. C. Boyle, Ilija Trojanow und Maja Lunde und bringen drei sehr unterschiedliche Facetten des Klimawandels zu Gehör.

Unter dem Eindruck einer Fahrt in die Gegend um die ukrainische Geisterstadt Pripjat verfasste T. C. Boyle seine Erzählung »In der Zone«. Drei Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl macht sich Mascha entgegen aller Warnungen und nur in Begleitung ihres Nachbarn Leonid auf den Weg in die Sperrzone. Tiere und Natur haben sich ihren Lebensraum scheinbar zurückerobert, aber wird der Mensch hier wieder leben können?

In der deutschsprachigen Literatur wurde die Verletzlichkeit und die Schönheit der Natur selten zuvor so leidenschaftlich beschworen wie in Ilija Trojanows Roman »EisTau«: Als das Sterben seines Gletschers nicht mehr aufzuhalten ist, heuert der Glaziologe Zeno auf einem Kreuzschiff an, um Touristen die Wunder der Antarktis und des Eises vor Augen zu führen. Doch auf der Reise verzweifelt er an der Ignoranz der Urlauber*innen.

Wie würde die Welt aussehen, wenn es keine Bienen mehr gäbe? Maja Lunde stellt in ihrem Bestseller »Die Geschichte der Bienen« genau diese Frage. Kunstvoll verwebt sie das prekäre Verhältnis von Mensch und Natur mit drei Familiengeschichten, die sich auf unterschiedlichen Kontinenten im 19. und 21. Jahrhundert entfalten.

Mit wunderbarem Gespür für Atmosphäre und Sprache einer Geschichte holen Anna Schudt und Marc Ben Puch Figuren und Handlungen aus den Buchdeckeln hinaus auf die Bühne. Feinsinnig vermitteln sie die Gefühlswelten ihrer Protagonist*innen und lassen (Seelen)Landschaften hörbar werden. Der Gitarrist Martin Schulte begleitet die Lesungen mit freien Improvisationen und Jazz-Klängen. In seinem Spiel bewegt sich der meisterhafte Instrumentalist virtuos an den Schnittstellen von Modern Jazz, Pop und Rock.

Staffellesung in Ostwestfalen-Lippe

Das Literaturbüro OWL schickt einen der wohl bekanntesten Texte der Weltliteratur auf Reisen durch Ostwestfalen-Lippe: Lew Tolstois »Krieg und Frieden«. Jeden Tag geht es eine Etappe weiter – weiter durch das Epos und weiter durch die Region. Der literarische Staffelstab wird weitergereicht.

Krieg und Frieden – das Epos

»Krieg und Frieden« gehört wohl zu jenen Werken, von denen viele Menschen sagen, es irgendwann unbedingt mal lesen zu wollen – aber rund 2.000 Seiten dichtbedrucktes, dünnes Papier haben so Manchen noch zurückschrecken lassen. Mit der Reihe »Text auf Raten« versucht das Literaturbüro OWL eine Annäherung an den Text, der für Somerset Maugham »zweifellos der größte Roman aller Zeiten« ist. Anhand dreier russischer Familien (den Rostows, Bolkonskis und Besuchows), die im Zentrum des Geschehens stehen, entfaltet sich ein Panorama des russischen Lebens zur Zeit der napoleonischen Kriege. Die ganze Gesellschaft jener Zeit zieht an den Leser*innen vorüber, von den höchsten Hof-, Adels- und Militärkreisen bis zu den leibeigenen Bauern und einfachen Soldaten. Moskauer Fürstenhäuser, der Kaiserball in Petersburg, das Landleben adliger Familien in der russischen Provinz, die Schlachten von Austerlitz und Borodino, der Brand von Moskau, der fluchtartige Rückzug der Franzosen, das Lagerleben der Soldaten und und und – eine unermessliche Vielfalt von Szenen, Ereignissen und Episoden wird auf zweitausend Seiten in breiter Schilderung entrollt und verknüpft. Und in diesem wuchtigen historischen Gemälde bleibt man dennoch eng an den Schicksalen der Protagonisten, da Tolstois feine und detailreiche Charakterzeichnungen sie den Leser*innen als Vertraute an die Seite stellen. Der Drehbuchautor Andrew Davies, der »Krieg und Frieden« 2016 für die BBC bearbeitete, fasste die rund 2.000 Seiten in einem Satz zusammen: »Krieg und Frieden zeigt, was es bedeutet, lebendig zu sein und wie man in schwierigen Zeiten den richtigen Weg findet.«  

Viermal Weltliteratur & mehr

An vier aufeinanderfolgenden Abenden ist im Rahmen der Reihe »Text auf Raten« in vier verschiedenen Buchhandlungen in OWL »Krieg und Frieden« zu hören. Natürlich kann dabei nicht der Text in Gänze zu Gehör gebracht werden, ausgewählte Sequenzen vermitteln jedoch unterschiedliche Perspektiven des Werkes, so dass ein Gesamteindruck entstehen kann: die für Tolstoi so prägende Darstellung seiner Personen, die sogar den scheinbar unwichtigen Nebenpersonen zu Charakter und Prägnanz verhilft; Tolstois politische und philosophische Reflexionen, die vielleicht auch ihre Längen haben, sein Werk aber ausmachen, der Blick auf die großen Persönlichkeiten und Momente der Geschichte ebenso wie auf die kleinen (zwischen)menschlichen Szenen.

»Krieg und Frieden« wurde immer wieder neu gelesen, neu übersetzt und von den anderen Künsten bearbeitet. Im zweiten Teil der Abende ist immer jeweils eine andere Form der Adaption von »Krieg und Frieden« zu erleben – sei es wissenschaftlich, musikalisch, filmisch oder literarisch.

So können die Besucher*innen mit dem Text losziehen und ihn jeden Tag ein wenig mehr, ein wenig anders kennenlernen. Es ist aber auch möglich, nur einzelne der Veranstaltungen zu besuchen. Einführungen zu Beginn ermöglichen es, den Staffelstab auch auf späteren Etappen zu übernehmen.

Die literarischen Institutionen NRWs präsentieren sich auf der Leipziger Buchmesse im »Literarischen Salon NRW«. Das vielfältige Programm beschreibt einen Querschnitt durch die spannungsreiche literarische Szene des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes. Das Literaturbüro OWL stellt eine Auftragsarbeit aus dem vergangenen Jahr vor.

Juliana Kálnay hat im Auftrag des Literaturbüros OWL ihr eigenes Kapitel zu Bielefeld aufgeschlagen. Im Rahmen der Reihe »aufgeschlagen: OWL« durchstreifte die Schriftstellerin vor einem Jahr die Stadt im Dauerregen und mit Notizbuch in der Tasche. Entstanden ist der Text »Die Stadt ist nicht die Stadt – 80 Feststellungen«, eine assoziative Annäherung an die Menschen, die Geschichte(n), die Plätze und Straßen Bielefelds. Gemeinsam mit dem Musiker Lukas Schäfer entwickelte Juliana Kálnay aus dem Text ein musikalisches Hörbuch, das auf der Leipziger Buchmesse in einer Lesung mit eingespielten Soundcollagen zu erleben ist. Im Gespräch mit Marlen Dettmer, Mitarbeiterin des Literaturbüros, berichtet sie über ihre Annäherung an die Stadt, die ja es nun scheinbar doch gibt, und die Entstehung ihres Textes.

Juliana Kálnay

Bal litteraire im AStA Stadtcampus

Frische Texte, Songs und eine Menge Drehmomente zum Thema »schöne neue Welt« gibt’s bei der LiteraturParty im AStA Stadtcampus. Am Abend wechseln sich Geschichten, die von ihren Autor*innen gelesen und performed werden und Popsongs ab: Text, Lied, Text, Lied …. und alles beginnt ineinander zu drehen und zieht auf die Tanzfläche. Das Publikum hört, tanzt, hat Spaß und reist gedanklich in zukünftige, schöne (?!) neue Welten. 

Die gelesenen Texte entstehen erst am Veranstaltungstag selbst in Paderborn, wenn vier Schriftsteller*innen die Playlist für den Abend dichten und sich in zwei Runden die Finger wund schreiben. Dabei gibt es eine unumstößliche Regel: ein Text muss mit dem Titel des auf ihn folgendes Liedes enden. Mit dabei sind Dominik Busch, Rike Scheffler, Jann Wattjes und Theresa Luise Gindlstrasser.

Der bal littéraire wurde in Frankreich erfunden und hat sich dort in Rekordzeit an Theatern und auf Festivals verbreitet. Auf London, Rom, Madrid folgte 2010 der erste deutsche bal in Bonn. Und jetzt Paderborn. Die LiteraturParty findet im Rahmen der Paderborner Literaturtage statt.

Jede*r zahlt, was ihr*ihm die LiteraturParty wert ist. Karten gibt es nur an der Abendkasse. Einlass ab 19.30 Uhr.

Rike Scheffler

Jann Wattjes

Theresa Luise Gindlstrasser

02. Februar 2020

sofa stories

»sofa stories« – das ist ein langer Leseabend für Studierende und alle anderen jungen Erwachsenen. In Bielefeld werden am 17. Juli vier Wohngemeinschaften zu literarischen Bühnen. 

Vier Bielefelder WGs küren (in Absprache mit dem Literaturbüro OWL) ihren Lieblingstext und dann heißt es »Bühne frei!« in Küche, Garten, Wohn- oder Schlafzimmer. Es wird gelesen; ob Krimi, Liebesgeschichte oder Gedicht – das bleibt vorerst noch hinter verschlossenen WG-Türen. Im Sommer ergreifen dann vier Schauspieler*innen bzw. Sprecher*innen das Buch und das Wort. Das Publikum wandert in Gruppen – mit Klapphockern unter dem Arm – , von WG zu WG, von Schauspieler*in zu Sprecher*in, um so im Laufe des Abends drei Mal einzukehren und den unterschiedlichen Texten zu lauschen. 

Interessierte WGs können sich bei Sarah Bloch im Literaturbüro OWL unter bloch@literaturbuero-owl.de oder 05231 3080223 bewerben Veranstaltungsort einer Lesung zu werden. Die Wohngemeinschaften werden in die inhaltliche (Textauswahl) sowie organisatorische Vorbereitung und Durchführung des Leseabends eingebunden. 

30. Januar 2020

aufgeschlagen: OWL

Arbeitsaufenthalt und Auftragsarbeit

Vom 21. bis 26. April schickt das Literaturbüro OWL Thomas Pletzinger auf eine einwöchige Entdeckungstour durch Lemgo. Auf seinen Streifzügen durch die Stadt nähert der Autor sich bekannten und weniger bekannten Orten und versucht zu erspüren, was die Alte Hansestadt ausmacht.

»Es ist immer eine interessante Herausforderung, sich einem für mich gänzlich unbeschrieben Ort mit dem Notizbuch zu näher. Welche Geschichten finde ich? Welche drängt sich auf, was wird erst auf den zweiten Blick sichtbar? Ich bin gar nicht weit von Lemgo aufgewachsen und habe natürlich meine diffusen Vorstellungen von Lemgo – vor Ort werden daraus dann ganz konkrete Bilder und Stories werden. Und darauf freue ich mich sehr«, äußerte sich Thomas Pletzinger vorab. Seine Eindrücke, die Begegnungen mit Menschen in Lemgo und Gedanken, die ihn während seines Aufenthalts umtreiben, verarbeitet der Schriftsteller dann in einer Auftragsarbeit. Im Herbst wird der entstandene Text in einer Urlesung in Lemgo präsentiert.

Thomas Pletzinger versteht es, genau hinzuschauen, den Dingen nachzugehen, im Offensichtlichen das Überraschende zu entdecken und dies literarisch versiert zu Papier zu bringen. Und er hat ein Faible für Ballsport – was ihm in Lemgo sicherlich die eine oder andere Tür öffnen wird. Der Autor wurde 1975 in Münster geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Er studierte Amerikanistik in Hamburg, anschließend am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt heute mit seiner Familie in Berlin. Er arbeitet als freier Autor und Übersetzer. 2008 debütierte er mit dem Roman »Bestattung eines Hundes« (2008). »So mit edlen Dichterwassern gewaschen und auf die Spannungspauke dreschend […] hat sich lange kein junger deutscher Schriftsteller ins Getümmel der Welt und der Literaturgeschichte gestürzt.«, urteilte Wolfgang Höbel in Der Spiegel. Es folgten »Gentlemen, wir leben am Abgrund« (2012) und im vergangenen Jahr »The Great Nowitzki« (2019), eine meisterhafte literarische Reportage aus der Welt des Profisports – mitreißend und mit genauem Blick erzählt. Thomas Pletzinger übersetzte u. a. David Mazzucchellis »Asterios Polyp« John Jeremiah Sullivans »Pulphead« und Alison Bechdels »Are You My Mother?«. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem MDR-Literaturpreis, dem Förderpreis des Landes NRW für junge Künstlerinnen und Künstler oder dem Preis des Prosanova-Literaturwettbewerbs.

Das Literaturbüro OWL präsentiert mit ‹aufgeschlagen: OWL› zum dritten Mal literarische Stimmen aus und zur Region und fördert die Literaturszene durch die Vergabe eines Schreibauftrags und seine Uraufführung in OWL. Mit schriftstellerischen Auftragsarbeiten soll die Region Ostwestfalen-Lippe weiter (er)lesen und (be)schrieben werden. 2018 erschien bereits Lisa Danulats Text »Born« zu Paderborn und 2019 »Die Stadt ist nicht die Stadt. 80 Feststellungen« von Juliana Kálnay zu Bielefeld.

Thomas Pletzinger

20. Januar 2020

Beethoven… liest!

Beethoven war ein geradezu obsessiver Leser. Lektüre war fest in seinen Tagesablauf integriert. In seiner Bibliothek fanden sich weit über 100 Bücher aus unterschiedlichen Fachgebieten, darunter auch Texte des politischen Schriftstellers Johann Gottfried Seume (1763-1810). Und Beethoven wurde von Literatur zu seinem musikalischen Schaffen inspiriert, so soll ein Gedicht Seumes den Komponisten zu einem seiner populärsten Werke – der Klaviersonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2 in cis-Moll, besser bekannt als die »Mondschein-Sonate« – angeregt haben.

Matthias Sträßner, der bis 2015 die Hauptabteilung Kultur des Deutschlandfunks leitete, geht in seinem Vortrag der Faszination Beethovens für den Schriftsteller nach und blickt auf die Bedeutung Seumes in seiner Zeit. Hartmut Jonas, Ensemblemitglied am Landestheater Detmold, ist mit Auszügen aus Seumes »Spaziergang nach Syrakus« im Jahre 1802 zu erleben. Dass das Werk Seumes bis heute nachwirkt, das zeigt nicht nur der alle zwei Jahre vergebene Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis, sondern auch Texte von zeitgenössischen Autor*innen. Der Dramatiker und Essayist Jan Decker liest aus seinem 2017 erschienenen Roman »Der lange Schlummer«, der diesen wohl berühmtesten Spaziergang in der deutschen Literatur gekonnt aufgreift und ihn nach dem literarischen Vorbild konsequent fortführt. Umrahmt werden Vortrag, Lesungen und Gespräch vom Spiel des Pianisten Ufuk Mete Şahin, er spielt Beethovens »Mondschein-Sonate«.

Hartmut Jonas

Jan Decker

Ufuk Mete Şahin

Matthias Sträßner