Die zwischen/miete NRW holt literarische Leichtigkeit in Bielefelds gemütliche Wohnzimmer: die Autorin Helene Bukowski ist zu Gast in einer WG, um aus ihrem aktuellen Roman »Wer möchte nicht im Leben bleiben« (nominiert für den Deutschen Buchpreis 2026) zu lesen und über diesen zu plaudern.
Mit ihrem Roman erzählt Helene Bukowski eine berührende Geschichte über Begabung, Einsamkeit und den Preis, den ein Leben unter großem Erwartungsdruck fordern kann. Ausgangspunkt ist das Schicksal einer jungen Pianistin, die sich 1985 in der DDR das Leben nimmt. Jahrzehnte später begibt sich die Erzählerin auf eine behutsame literarische Spurensuche und rekonstruiert aus Briefen, Erinnerungen und Dokumenten ein Leben zwischen künstlerischer Leidenschaft, familiären Erwartungen und den Zwängen eines politischen Systems.
Mit großer sprachlicher Präzision und Empathie verbindet Helene Bukowski historische Recherche mit literarischer Imagination. So entsteht das eindringliche Porträt einer jungen Frau und zugleich eine Reflexion über Erinnerung, Selbstbestimmung und die Frage, wie Geschichten erzählt werden können, deren Ende bereits feststeht.
»Bukowskis Sprache hat eine geradezu magische Schönheit« Deutschlandfunk
Die Lesung findet in einer Bielefelder WG Nähe der Innenstadt statt. Die Adresse wird nach Kartenkauf per Mail bekannt gegeben. Die Karten kosten 5 Euro (inkl. Begrüßungsgetränk vor Ort) und können hier erworben werden.
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