Die Schauspielerin Nicole Lippold und der Schauspieler Faris Yüzbasıoglu lassen im Haus Münsterberg die Bilderbuchwelten von Pettersson, Findus und Mama Muh lebendig werden: Sie lesen die Geschichten »Feuerwerk für den Fuchs« und »Mama Muh räumt auf«, begleitet von projizierten Bildern aus den Originalbüchern.

Die detailreichen Illustrationen des schwedischen Künstlers Sven Nordqvist begeistern in beiden Geschichten mit Witz, Wärme und liebevollen Kleinigkeiten. Während er bei »Feuerwerk für den Fuchs« sowohl Text als auch Bilder geschaffen hat, hat er bei »Mama Muh räumt auf« gezeichnet und die Autorin Jujja Wieslander die Geschichte in Worte gefasst. In »Ein Feuerwerk für den Fuchs« entwickeln Pettersson und sein Kater Findus einen kreativen Plan, um einen Fuchs von ihren Hühnern fernzuhalten – ohne ihm zu schaden. In »Mama Muh räumt auf« beschließt die Kuh Mama Muh nach einem langen Winter ihren Stall gründlich zu putzen – doch als ihre Freundin Krähe eingreift, sorgt sie eher für Chaos als fürOrdnung. Kommt vorbei und taucht in die Welt eurer Lieblingsbilder ein!

Karten: Karten für die »Wortspielerei« kosten im Vorverkauf als Einzelkarte für Klein und Groß 5,00 Euro zzgl. Gebühren pro Karte. Es gibt eine Familienkarte für max. fünf Personen für 21,00 Euro zzgl. Gebühren (mind. 1 Erwachsener, max. vier Kinder unter 14 Jahren). Auch Freunde gehören natürlich zur Familie! Kinder unter drei Jahren, die keinen eigenen Sitzplatz benötigen, haben freien Eintritt in Begleitung der Eltern. Alle Karten für die »Wortspielerei« können hier online bestellt oder in der Tourist Information Lippe & Detmold oder in den Geschäftsstellen der Lippischen Landes-Zeitung erworben werden.

Die »Wortspielerei« ist ein Kooperationsprojekt verschiedener Detmolder Kulturinstitutionen. Das komplette Programm mit allen Lesungen und Projekten ist hier online einzusehen.

»The Ruby Circle. All unsere Geheimnisse« von Jana Hoch (Autorin der Kronenherz-Romane) ist dramatisch, glamourös und romantisch.

Im Haus Münsterberg liest die Autorin aus dem ersten Band der Highclare-Academy-Trilogie und nimmt die Besuchenden mit in eine Welt zwischen Reitplatz und Internatsfluren, zwischen erster Liebe und düsteren Geheimnissen. Sie eröffnet Blicke hinter die Kulissen, verrät aber auf keinen Fall all die Geheimnisse! Als Louisa eines der seltenen Stipendien für die elitäre Highclare Academy erhält, erhofft sie sich einen Neuanfang. Sie glaubt, dort endlich sicher vor den Lügen zu sein, die ihr Leben in einen Albtraum verwandelt haben. Doch all der Luxus trügt, denn hinter den Mauern der Academy brodelt es und jeder hat ein Geheimnis. Bald weiß Louisa nicht mehr, wem sie vertrauen kann. Lediglich der unnahbare Theo, der sie durch die Arbeit mit seinen Pferden beeindruckt, scheint sich vom Circle zu distanzieren. Obwohl Louisa spürt, dass es klüger wäre, sich von ihm fernzuhalten, kommen sich die beiden näher.

Karten: Karten für die »Wortspielerei« kosten im Vorverkauf als Einzelkarte für Klein und Groß 5,00 Euro zzgl. Gebühren pro Karte. Es gibt eine Familienkarte für max. fünf Personen für 21,00 Euro zzgl. Gebühren (mind. 1 Erwachsener, max. vier Kinder unter 14 Jahren). Auch Freunde gehören natürlich zur Familie! Kinder unter drei Jahren, die keinen eigenen Sitzplatz benötigen, haben freien Eintritt in Begleitung der Eltern. Alle Karten für die »Wortspielerei« können hier online bestellt oder in der Tourist Information Lippe & Detmold oder in den Geschäftsstellen der Lippischen Landes-Zeitung erworben werden.

Die »Wortspielerei« ist ein Kooperationsprojekt verschiedener Detmolder Kulturinstitutionen. Das komplette Programm mit allen Lesungen und Projekten ist hier online einzusehen.

Im Rahmen der Reihe »Wörterleuchten« ist der preisgekrönte Autor Dmitrij Kapitelman zu Gast im Forum für Natur und Kunst der Staff Stiftung. In einer Kombination aus Lesung und Gespräch präsentiert er seinen Roman »Russische Spezialitäten« eine bittersüße, gleichermaßen tragische wie komische und zugleich politische Erzählung über Familie, Identität und die (Un-)Möglichkeit von Verständigung in Zeiten alter und neuer Kriege.

Zwischen den Regalen eines russischen Lebensmittelladens in Leipzig entspinnt sich ein ebenso liebevoller wie schmerzhafter Blick auf das Miteinander von Generationen, Sprachen und Weltanschauungen. Eine Familie aus Kyjiw verkauft russische Spezialitäten in Leipzig: Wodka, Pelmeni, SIM-Karten, Matrosenshirts – und ein irgendwie osteuropäisches Zusammengehörigkeitsgefühl. Wobei, Letzteres ist seit dem russischen Überfall auf die Ukraine nicht mehr zu haben. Die Mutter steht an der Seite Putins. Und ihr Sohn, der keine Sprache mehr als die russische liebt, keinen Menschen mehr als seine Mutter, aber auch keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Klug ist es nicht von ihm, mitten im Krieg in die Ukraine zurückzufahren. Aber was soll er tun, wenn es nun einmal keinen anderen Weg gibt, um Mama vom Faschismus und den irren russischen Fernsehlügen zurückzuholen? So wird die Geschichte zu einer packenden Spurensuche zwischen Frontlinie und Familiengeschichte.

»In ›Russische Spezialitäten‹ erforscht Dmitrij Kapitelman die Beziehung zu seinen Eltern, vor allem zur Mutter; die politischen Kräfte, auch jene in Deutschland, immer im Blick. Er tut dies verzweifelt und zugewandt; liebevoll und verständnislos. Was nach Schwere klingt, liest sich bei Kapitelman dennoch leicht. Weil er ein empathischer Beobachter und Erzähler ist. Weil er sich Worte, Sätze und Szenen ausdenkt, die von liebenswertem Sarkasmus und poetischer Luftigkeit getränkt sind.« (NDR Kultur)

Mondschein, Musiklegende und etwas Melancholie: Bei dem Open-Air-Kinoabend im Schlichte Carree Steinhagen und der Lesung im Vorprogramm geht es in Worten und Bildern um Bob Dylan.

1961 zieht es den jungen Musiker Bob Dylan von Minnesota nach Greenwich Village, New York. Das Biopic »Like A Complete Unknown« zeigt die frühen Jahre des talentierten Singer/Songwriters und seinen Wandel zwischen Folk, Rock und anderen Genres. Seine provokanten Entscheidungen und seine Weigerung sich in musikalische Schubladen stecken zu lassen sorgen jedoch nicht nur positiv für Aufsehen. »Like A Complete Unknown« erhielt acht Oscar-Nominierungen im Frühjahr 2025.

Bevor es richtig dunkel wird und der Film über die Leinwand flimmert, stimmt ein literarisches Vorprogramm auf den Film ein. Der Schauspieler Jonas Friedrich Leonhardi liest eine Textcollage, die sich ebenso wie der Film dem jungen Bob Dylan widmet – seiner Ankunft in New York, seiner Suche nach Stimme und Ausdruck, seinen frühen Liedern und Einflüssen. Auf der Bühne unter der Leinwand sind Auszüge aus Interviews mit Bob Dylan, aus den Erinnerungen seiner Weggefährtin und Geliebten Suze Rotolo, aus Anekdoten, einem Gedicht und (hier gibt es einen Zeitsprung ins 21. Jahrhundert) aus Bob Dylans Nobelpreis-Vorlesung zu hören. Es sind Ausschnitte, flüchtige Gedanken, poetische Splitter – genauso vielstimmig und widersprüchlich wie der junge Bob Dylan damals war.

Die Karten kosten 9 Euro (erm. 7 Euro) und sind hier online erhältlich. (Der Verkauf erfolgt über unseren Kooperationspartner Kultur am Kirchplatz). // Einlass ab 19:00 Uhr | Vorprogramm/ Lesung ab 19:30 Uhr | Filmbeginn bei Einbruch der Dunkelheit.

Die Schauspieler*innen August Zirner und Gabrielle Pietermann lesen Texte über und gegen den latent und offensichtlich zutage tretende Extremismus in unserer Gesellschaft. Die Lesungen werden von Dino Paris & der Chor der Finsternis begleitet.

Extremismus und extremistische Gewalt sind längst keine Randerscheinungen mehr, sondern haben sich tief in die Mitte unserer Gesellschaft eingegraben. Diese beunruhigende Entwicklung zeigt sich nicht nur in politischen Debatten und sozialen Medien, sondern auch in alltäglichen Begegnungen und Interaktionen. Die Normalisierung von Hass und Hetze stellt eine ernsthafte Bedrohung für das gesellschaftliche Miteinander dar und fordert uns alle heraus, aktiv dagegen vorzugehen. Die Literatur hat schon seit vielen Jahren ein wachsames Auge auf dieses Phänomen geworfen. Schriftsteller*innen unterschiedlicher Genres und Generationen setzen sich intensiv mit den Ursachen, Auswirkungen und Mechanismen des Extremismus auseinander. Durch ihre Werke schaffen sie Bewusstsein, regen zur Reflexion an und bieten neue Perspektiven auf ein vielschichtiges Problem.

Sinclair Lewis’ satirischer Polit-Roman »Das ist bei uns nicht möglich« erschien 1935 in den USA und ist heute aktuell wie selten zuvor: Der Roman beschreibt den Aufstieg des Antihelden Berzelius Windrip, der durch seine Lügen und populistischen Versprechen Präsident der Vereinigten Staaten wird.

Der Roman »Zwischen Welten« von Juli Zeh und Simon Urban (2023) ist ein hochaktueller Gesellschaftsroman über die zerstörerische Kraft eines enthemmten Diskurses. Der E-Mail bzw. WhatsApp-Austausch der Protagonist*innen Theresa und Stefan eröffnet den beidseitigen Blick auf polarisierende Fragen wie Klimapolitik, Gendersprache und Rassismus.

Dino Paris & der Chor der Finsternis lässt mit Gitarre, Stimme und elektronischen Sounds Klänge und Songs entstehen, die Inhalte und Atmosphären aufgreifen und musikalisch verstärken, (wieder) zusammenbringen und weiterführen.

Die Schauspieler*innen August Zirner und Gabrielle Pietermann lesen Texte über und gegen den latent und offensichtlich zutage tretende Extremismus in unserer Gesellschaft. Die Lesungen werden von Dino Paris & der Chor der Finsternis begleitet.

Extremismus und extremistische Gewalt sind längst keine Randerscheinungen mehr, sondern haben sich tief in die Mitte unserer Gesellschaft eingegraben. Diese beunruhigende Entwicklung zeigt sich nicht nur in politischen Debatten und sozialen Medien, sondern auch in alltäglichen Begegnungen und Interaktionen. Die Normalisierung von Hass und Hetze stellt eine ernsthafte Bedrohung für das gesellschaftliche Miteinander dar und fordert uns alle heraus, aktiv dagegen vorzugehen. Die Literatur hat schon seit vielen Jahren ein wachsames Auge auf dieses Phänomen geworfen. Schriftsteller*innen unterschiedlicher Genres und Generationen setzen sich intensiv mit den Ursachen, Auswirkungen und Mechanismen des Extremismus auseinander. Durch ihre Werke schaffen sie Bewusstsein, regen zur Reflexion an und bieten neue Perspektiven auf ein vielschichtiges Problem.

Sinclair Lewis’ satirischer Polit-Roman »Das ist bei uns nicht möglich« erschien 1935 in den USA und ist heute aktuell wie selten zuvor: Der Roman beschreibt den Aufstieg des Antihelden Berzelius Windrip, der durch seine Lügen und populistischen Versprechen Präsident der Vereinigten Staaten wird.

Der Roman »Zwischen Welten« von Juli Zeh und Simon Urban (2023) ist ein hochaktueller Gesellschaftsroman über die zerstörerische Kraft eines enthemmten Diskurses. Der E-Mail bzw. WhatsApp-Austausch der Protagonist*innen Theresa und Stefan eröffnet den beidseitigen Blick auf polarisierende Fragen wie Klimapolitik, Gendersprache und Rassismus.

Dino Paris & der Chor der Finsternis lässt mit Gitarre, Stimme und elektronischen Sounds Klänge und Songs entstehen, die Inhalte und Atmosphären aufgreifen und musikalisch verstärken, (wieder) zusammenbringen und weiterführen.

Der individuelle Gesprächstermin für Autor*innen aus OWL

Der künstlerische Leiter des Literaturbüros OWL Karsten Strack bietet auch im Jahr 2025 wieder regelmäßige Autor*innensprechstunden an, in denen sich Autor*innen aus der Region beraten lassen können.

Karsten Strack ist seit vielen Jahren Verleger, Kulturveranstalter, Dozent für Kreatives Schreiben und Verlagswesen an diversen Universitäten und selbst Autor.

Gerne gibt er Antworten und Anregungen u. a. zu folgenden Fragestellungen: »Wie platziere ich mein Manuskript möglichst wirkungsvoll bei einem Verlag oder einer Literaturagentur?«, »Kann Selfpublishing ein guter Weg für mich sein?«, »Was sollte ich beim Thema Lektorat beachten?«, »Wo und in welcher Form trete ich öffentlich in Erscheinung?« und »Wie steigere ich als Autor*in generell meinen Bekanntheitsgrad?«

Die Sprechstunde wird sowohl online über die Plattform »Zoom« als auch in Präsenz im Haus Münsterberg in Detmold angeboten.

Das Seminar »Bühnenpräsentation« ermöglicht Studierenden sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Einblick in den Bereich des Veranstaltungsmanagements.

Worauf muss ich achten, wenn ich eine Live-Lesung realisieren möchte? Was macht ein gutes Veranstaltungskonzept aus? Und wie kann ich die Veranstaltung bewerben? Diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Veranstaltungsmanagement geht Charlotte Tappmeier (Mitarbeiterin des Literaturbüros OWL) gemeinsam mit Studierenden der Universität Bielefeld nach.

Um das entstandene Konzept umsetzen zu können, muss für jedes Projekt erst die Finanzierung gesichert werden. Den Studierenden wird im zweiten Schritt gezeigt, wie Kosten- und Finanzierungspläne erstellt und Fördermittel beantragt werden. Mit welchen Ausgaben und Einnahmen kann gerechnet werden? Wie funktioniert die Fördermittelakquise? Zudem wird der Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit besprochen und schließlich ganz praktisch gefragt, worauf bei der Veranstaltungsorganisation geachtet werden muss.

So erlernen die Studierenden auf Grundlage ihrer eigenen Ideen, welche Vorarbeit geleistet werden muss, um eine Veranstaltung im Literaturbetrieb erfolgreich zu realisieren und erhalten einen spannenden Einblick in die praktische Arbeit des Veranstaltungsmanagements des Literaturbüros OWL. Ziel ist es, dass die Studierenden am Ende des Seminars in eigener Verantwortung im Herbst diesen Jahres eine Live Veranstaltung realisieren. Das Seminar beginnt mit einer konstituierenden Sitzung am 25. April 2025 und wird mit vier Blockterminen (10.05.2025, 07.06.2025, 14.06.2025, 12.07.2025) fortgesetzt.

Das Seminar ist eine geschlossene Veranstaltung für Studierende der Universität Bielefeld.

Diese Veranstaltung tanzt aus der Reihe: Gemeinsam mit dem Musik- und Literaturfestival ‹Wege durch das Land› und den Künstler*innen Caroline Wahl, Hanna Werth und Pavel Efremov führen uns die Wege ans Meer.

Nach ihrem gefeierten Debüt »22 Bahnen« erzählt die Autorin Caroline Wahl in ihrem Roman »Windstärke 17« die Geschichte von Tilda und Ida weiter. Dieses Mal aus der Sicht von Ida, die mit ihrem verbeulten Hartschalenkoffer ihre Kindheit, die Kleinstadt, das Freibad verlässt, auf Rügen strandet und in ihrem Kopf mit einem Sturm aus Wut, Trauer und Schuld von Windstärke 17 kämpft. Und bei jedem Wetter zieht es sie ins Meer, es ist Kampf und Rettung zugleich, hier laufen Gedanken und Schmerz aus ihrem Körper heraus.

Caroline Wahl ist in Lesung und Gespräch zu erleben. Für den alten Fischer aus Ernest Hemingways »Der alte Mann und das Meer« ist das Meer »la mar«, die Geliebte, die große See mit Freunden und Feinden. Die Schauspielerin Hanna Werth liest die Erzählung über den nahezu epischen Kampf zwischen dem Fischer Santiago und einem riesigen Marlin, den der alte Mann liebt und dennoch töten will. Pavel Efremov begleitet die Lesungen mit dem Akkordeon, er kommentiert, umwebt und lässt die Meereswellen im Sommertheater heranrollen.

Karten sind hier erhältlich (über unseren Kooperationspartner ‹Wege durch das Land›).

Die literarischen Institutionen NRWs präsentieren sich auf der Leipziger Buchmesse im »Literarischen Salon NRW«. Das vielfältige Programm beschreibt einen Querschnitt durch die spannungsreiche literarische Szene des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes.

Das Literaturbüro OWL stellt das nachhaltige Literaturfestival »LiTOPIA«, das 2024 erfolgreich Premiere gefeiert hat, vor.

Die Autorin Anne Weiss hat LiTOPIA im Expert*innen-Rat begleitet. Karsten Strack und Anne Weiss erörtern im Gespräch die Erfahrungen, Zielsetzungen und die besondere Bedeutung solcher Festivalprojekte. Anne Weiss liest zudem aus ihrem aktuellen Buch »Der beste Platz zum Leben«.

Die Autor*innen Lisa Roy und John von Düffel lesen und sprechen über Familiendinge und Generationenfragen. Eckhard Wiemann begleitet die Veranstaltung mit Improvisationen am Klavier.

Die Romane der beiden Schreibenden, die altersmäßig rund eine Generation trennt, sind durch familiäre Leerstellen verbunden: die verschwundene Mutter bzw. der tote Vater, bringen die Handlungen ins Rollen.

In ihrem Debüt »Keine gute Geschichte« entwirft Lisa Roy ein kraftvolles Porträt von Familien, Herkunft und den unsichtbaren Fäden, die unser Leben prägen. Die Ich-Erzäherin Arielle ist im prekären Essener Stadtteil Katernberg aufgewachsen, hat es dort herausgeschafft und Karriere gemacht. Nun kehrt sie nach einer Depression in ihre Heimatstadt zurück, um sich um ihre Großmutter zu kümmern und sich auf die Suche nach ihrer vor 24 Jahren spurlos verschwundenen Mutter zu machen. Lisa Roy hat einen rauen, Ruhrpott-typischen Tonfall für ihre ruppige Heldin und deren bizarre Abenteuer gefunden.

John von Düffels »Der brennende See« ist ein Roman über Miteinander der Generationen, zwischen den Erblasten der Vergangenheit auf der einen Seite und einer sich rasant verändernden Zukunft auf der anderen. Hannah, Tochter eines Schriftstellers, kehrt nach dem Tod ihres Vaters in die Stadt ihrer Kindheit zurück. In der Wohnung des Verstorbenen findet sie das Foto einer Unbekannten. In der flimmernden Hitze eines erneut rekordverdächtig trockenen Aprils begibt Hannah sich mit diesem Bild auf Spurensuche. Bald muss sie erkennen, dass nicht nur die vertraute Landschaft ihrer Kindheit sich in Staub und Rauch auflöst und der See zu verschwinden droht.

Für Studierende der Universität Paderborn ist die Veranstaltung im Rahmen des AStA Kulturtickets kostenfrei. Bitte reserviert euch einen Platz, indem ihr eine kostenlose Karte bucht (siehe unten) und bringt zur Lesung unbedingt euren gültigen Studierendenausweis der Universität Paderborn mit.

In dem inklusiven Workshop »Die Welt des Kreativen Schreiben« werden Geschichten zum Leben erweckt!

Der Dach e.V., ein Verein für psychosoziale Hilfen, und das Literaturbüro OWL laden zu einem literarischen Abenteuer ein: an vier aufeinanderfolgenden Montagen haben Teilnehmende die Möglichkeit unter der professionellen Anleitung der Dozenten Andreas Schwier vom Dach e.V. und Karsten Strack vom Literaturbüro OWL ihre schriftstellerischen Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln. Egal ob Anfänger*innen oder fortgeschrittene Schreibende – alle sind herzlich willkommen!

In einer Atmosphäre der Offenheit und des gegenseitigen Respekts geht es gemeinsam auf eine Reise in die Welt der Literatur. Es gibt wertvolle Tipps zum Handwerk des Schreibens und in praktischen Übungen geht es darum, das eigene Schreiben zu erproben und zu verfeinern.

Das Highlight des Workshops bildet eine gemeinsame Abschlusslesung, bei der alle Teilnehmenden die Chance bekommen, ihre Werke einem Publikum zu präsentieren.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Der Workshop findet an folgenden, aufeinander aufbauenden Terminen statt: MO, 28. April 2025, MO, 05. Mai 2025, MO, 12. Mai 2025 – jeweils von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr. • Kommen Sie einfach vorbei!